Absurde Trivialitäten [PART 1]

Wer kennt sie nicht, die kleinen, subtilen Situationen des Alltags im Umgang mit anderen Leuten, bei denen man einfach jedes Mal mit dem Kopf schütteln könnte. „Dabei wäre es so viel einfacher, wenn …“, denk man sich jedes Mal, wenn sein Gesprächspartner auf eine total unverständliche Weise auf einen reagiert. Und trotzdem sind wir irgendwie alle zu einem gewissen Grad Jener schuldig.

Leider reicht es nicht, im Internet „FUCK THE SYSTEM!“ kundzugeben, um ein gegenseitiges Verständnis mit seinen Mitmenschen aufzubauen, deshalb habe ich 5 Mysterien der menschlichen Verhaltenspsychologie, mit denen ich persönlich am wenigsten was anfangen kann, nach Nervigkeit, Verwirrung, Stresslevel und Unnötigkeit in einem 5-Sterne System bewertet, verglichen und anschließend in eine Top-5 Liste gepackt! Selbstverständlich, als der Armchair Psychologe, der ich bin, konnte ich nicht anders, als mir zu jedem Punkt eine potentielle Erklärung aus dem Arsch zu ziehen, welche gerne hinterfragt werden darf!

Disclaimer: Das ist wieder mal nur meine subjektive Meinung und dient nur der Unterhaltung!

Die Charaktere:

Um alles ein bisschen anschaulicher zu gestalten, gibts zu jedem Punkt einen Comic Strip. Die mit dem Dutt bin ich und mit den offenen Haaren ist eine Beispiel Person, welche ich im Folgenden als BP abkürzen werde.

An diejenigen, die mich persönlich kennen: Es soll niemanden von euch konkret darstellen! Ebenfalls sind diese Comics nur verallgemeinerte Karikaturen von Verhaltensarten, die mir bei verschiedenen Leuten generell aufgefallen sind.

Also bitte nicht zu ernst nehmen! 😉

Bewertungsskala in ⭐️

Nervigkeit: Wie sehr nervt mich, wenn das passiert?
(0: gar nicht; 5: extrem)

Verwirrung: Wie sehr bringt mich sowas aus dem Konzept?
(0: gar nicht; 5: extrem)

Stresslevel: Wie viel Stress verursacht das bei mir?
(0: gar keinen; 5: extrem viel)

Unnötigkeit: Wie unnötig finde ich das?
(0: gar nicht; 5: extrem)

Platz 5: Starren und Schweigen

Die Situation:

Man schweigt und starrt, starrt und schweigt und wartet, bis BP den Anfang macht, doch es kommt einfach nichts. Dabei hieß es noch vor 10 Minuten: „BP will mit dir dringend sprechen!„… Alles klar …

Typisches Setting:

Erstaunlicherweise oft im Umgang mit sog. Autoriätspersonen, wie Dozenten, Ärzten, usw.
Oder wenn der Andere beleidigt ist.

Mein Problem damit:

Warum muss ich denn ein Gespräch initiieren, wenn ich selber überhaupt nichts zu sagen habe? Wird von mir erwartet, intuitiv zu wissen, was der Andere will? Hab ich was verbrochen? Ist BP sauer? Oder hab ich mal wieder was nicht mitbekommen? Ich bin doch kein Gedankenleser! Sowas verunsichert mich nur und kostet unnötig viel Zeit.

Was imo sinnvoller wäre:

Einfach sagen, was los ist, Duh.

Armchair Psychology Explains:

Also entweder ist das irgendein Ausdruck der Unsicherheit, eine Art Machtspielchen oder es wird echt erwartet, dass ich Gedanken lese…Ach, was weiß ich…Wenn Einer dieses Mysterium gelöst hat, bitte lasst es mich wissen!

Platz 4: Unterbrechende Besserwisser

Die Situation:

Schon allein als isolierte Instanz ist unterbrochen zu werden sehr irritierend, aber irgendwie auch sehr menschlich, also ist es ja nicht so schlimm … es sei denn, BP meint auf einmal, sich einbilden zu müssen, einen gar nicht mehr ausreden zu lassen, weil „eh klar ist, was man sagen wollte„. Mit voller Überzeugung beginnt BP daraufhin eine Aussage auseinanderzunehmen, die es nie gegeben hat.

Typisches Setting:

Je kontroverser das Thema und je polarisierter die Meinungen, desto höher ist die Besserwisser-Quote!

Mein Problem damit:

Erklärt sich von selbst, denke ich. Plus, es macht den Gesprächsfluss kaputt! Und es ist unhöflich.

Was imo sinnvoller wäre:

Ausreden lassen wäre nett! Vielleicht auch weniger defensiv sein, wenn man darauf hingewiesen wird.

Armchair Psychology Explains:

Hat vielleicht was mit der Impulskontrolle der Person zu tun. Oder es ist einfach ein Besserwisser.

Platz 3: „It’s my way or the high way!“

Die Situation:

Erst ungefragt die eigene Meinung als einzig mögliche Wahrheit rausposaunen und dann beleidigt sein, wenn diese nicht angenommen wird, als wäre das ein persönlicher Angriff.

Typisches Setting:

Bevor das jetzt jemand falsch versteht, ich meine hiermit AUSSCHLIEßLICH Situationen, wo die einzige Begründung ist „Aber ICH mache das anders!“. Wenn es um Skills geht, bei denen der Andere einfach mehr Ahnung hat, oder er mir legitim erklären kann, warum es eine bessere Methode gibt, sehe ich überhaupt kein Problem damit. Zumal sind diese Leute meistens auch nicht sofort beleidigt, wenn ich ihre Tipps nicht annehme.
Währenddessen sind diejenigen, die ich hiermit meine, scheinbar nicht in der Lage, nachzuvollziehen, warum ich mich über sowas austauschen wollen würde, wenn ich keine weisen Ratschläge vom Meister höchstpersönlich hören will.

Mein Problem damit:

Niemand hat nach deiner Meinung gefragt, BP!
Warum fühlen sich manche Menschen sofort angegriffen, und werden richtig butthurt, wenn man ihre Vorschläge anlehnt? Ist das denn so absurd, einfach von seinen Plänen erzählen zu wollen?

Was imo sinnvoller wäre:

Seine persönliche Erfahrung zu teilen ist ja schön und gut, aber vielleicht sollte man im Kopf behalten, dass unterschiedliche Ansätze sehr wohl friedlich nebeneinander koexistieren können, ohne, dass es ein „Richtig“ oder „Falsch“ geben muss. Es ist auch viel leichter, jemanden zum Zuhören zu bewegen, wenn man den rechthaberischen Ton ein bisschen runterschraubt.

Armchair Psychology Explains:

Auf mich wirken solche Leute immer so, als hätten sie Probleme mit ihrem Ego, in welcher Form auch immer.

Platz 2: Hauptsache Widersprechen

Die Situation:

Man redet über ein Thema, worüber man sehr viel weiß, wird aber andauernd unterbrochen, hinterfragt und angezweifelt wird, nur, um dann festzustellen, dass BP überhaupt nicht weiß, wovon er redet und einfach widerspricht des Widersprechens willen.

Typisches Setting:

Diskussionen über Themen, wo ich mich gut auskenne.

Mein Problem damit:

Ich empfinde diese Atmosphäre als extrem toxisch und tatsächlich habe ich beobachten können, dass es bei mir die klassischen, körperlichen Stresssymptome auslöst, wie erhöhten Herzschlag, Anspannung der Muskeln, schnellere Atmung, usw. und um ehrlich zu sein, ist es mir einfach nicht wert, da ich in den meisten Fällen nicht einmal etwas daraus mitnehmen kann.

Was imo sinnvoller wäre:

Subjektive Meinungen auch als solche formulieren, anstatt stundenlang eine Position auszudiskutieren, die lediglich in unbelegten Annahmen fundiert ist. Ich bestreite ja nicht, dass die „Friedlich-ausreden-lassen-und-Fragen-stellen“–Methode manch Einem heftige Grundschul-Vibes verleihen kann, aber sollte es nicht eigentlich das Ziel von Beiden sein, das eigene Wissen zu erweitern und nicht, eine Diskussion zu gewinnen?

Armchair Psychology Explains:

Anscheinend gibt es einfach Menschen auf dieser Welt, die diese Art des Informationsaustausches bevorzugen, warum auch immer.

Platz 1: Special Snowflake

Die Situation:

Man beginnt, sich emotional zu öffnen, teilt intime Details aus seinem Leben, dann traut man sich endlich, dieses eine sehr persönliche Problem anzusprechen, das man gerade hat oder mal hatte und wird abgewürgt mit einem Spruch, wie:
„Das Leben ist halt so, alle anderen kommen ja auch damit klar!“
Sollte man widersprechen, versucht BP einen umso mehr davon zu überzeugen, dass man falsch liege, bis man nachgibt und die Lust daran verliert, weiter darüber zu reden.

Typisches Setting:

Oft bei Mental Health Topics, aber allgemein bei jeder Sorte von Problemen.

Mein Problem damit:

Erstens, Probleme sollten kein Wettbewerb sein!!! und nur, weil andere auch leiden, leidet man davon nicht weniger.
Zweitens fühlt es sich für mich immer sehr diskreditierend und trivialisierend an, weil es in meinen Augen impliziert, ich würde sozusagen viel Lärm um nichts machen.
Drittens sorgt es für Verwirrung und bringt mein Konzept von Normalität durcheinander. Außerdem macht es wenig Sinn, subjektive Erfahrungen anzufechten, wenn man nicht den vollen Kontext hat.

Was imo sinnvoller wäre:

Ich denke, dass es prinzipiell gar nicht so verkehrt ist, in manchen Dingen hinterfragt zu werden, da es ja auch hilfreich für die eigene Selbst-Reflexion ist. Aber die Art und Weise, wie man sowas rüberbringt, macht enorm viel aus! Anstatt sich einfach das Recht rauszugreifen, darüber zu urteilen, wo eine subjektive Erfahrung auf der Skala der gesamten Menschheit einzuordnen wäre, könnte man einfach nachfragen, warum der Andere so empfindet.

Armchair Psychology Explains:

Mir wurde gesagt, dass angeblich Leute versuchen, einem das Gefühl zu geben, dass man nicht alleine mit seinem Problem ist. Zwischen welchen Zeilen das allerdings GENAU steht, kann ich bei bestem Willen nicht sagen, für mich klingt das nur herablassend.
Ich kann mir auch vorstellen, dass einige Menschen es als arrogant ansehen, wenn man von sich selbst behauptet, man sei anders als die Anderen.

Tribute

The greatest *resignation letter* in the world
– Tenacious D –

Heute habe ich mich an den Tag erinnert, an dem ich mein schlimmstes Arbeitsverhältnis gekündigt hatte. Passend dazu gab es auch ein angemessenes Kündigungsschreiben. Normalerweise sind Briefe dieser Sorte nicht spannender, als Werbung vom Aldi: generische Floskeln, die jemand aneinandergereiht hat, um einen friedlichen Abgang hinzulegen. Jedoch war diese eine, ganz besondere Kündigung, meine erste Ausnahme, bei der ich meine ganze Frustration und Wut konzentriert und zu einer Buchstabensuppe à la Kündigungsschreiben verarbeitet hatte, nachdem alle Höflichkeitsmaßnahmen kläglich versagt hatten .

Ich habe die Namen/Orte/Details verändert, sodass keine personenbezogenen Daten erkannt werden können, also ist das vielleicht eher ein Tribut an die Kündigung….

♬ ♫ ♩ ♪♩♬

This is not the greatest *resignation letter* in the world, no...

This is just a tribute!

(Tribute von Tenacious D)

 Sehr geehrte "Egozentrische Ausbeuter " GmbH,

Hiermit trete ich, aufgrund von psychischer Belastung, von sämtlichen mit mir assoziierten Verbindlichkeiten am Projekt "LeCk mIcH aM aRsCh!!!!!!!" zurück.

Diese konkreten Perversionen musste ich bei Ihnen ertragen:
  -> Spontane Dimensionssprünge in Ihrer Erinnerung an meinen Aufgabenbereich  
  -> Verwechseln von "Gehalt" mit Monopoly Geld
  -> Daraus resultierende, Monopoly bedingte, Gefühlsausbrüche
  -> Von Rednecks inspirierter Umgang mit den Arbeitnehmern
  -> Rhetorischer Analphabetismus 

Da die Diskrepanz zwischen "Egozentrische Ausbeuter" GmbH's Ansprüchen an meine unbezahlte Arbeit und dem tatsächlich mit mir vereinbarten Verantwortlichkeitsbereich, scheinbar in parallelen Universen existierte, möchte ich mich hiermit nochmal ausdrücklich von besagten Aufgaben distanzieren.
Da bereits in der Vergangenheit Konflikte auf wundersame Weise erschienen sind, wo zuvor keine waren, sehe ich wirklich keine weitere Alternative, als von meiner Position zurückzutreten.
In jeglichen Bereichen, in welchen ich mit "Egozentrische Ausbeuter" GmbH in Kontakt gekommen bin, konnte ich mit Staunen beobachten, wie inadäquate Arroganz, kombiniert mit der richtigen Portion Selbstgefälligkeit, ein Ausmaß an Unprofessionalität erschaffen konnte, welches ich nicht mal meinen fiktiven Charakteren wünschen würde.
Sollte "Egozentrische Ausbeuter" GmbH das Handwerk des verbindlichen, schriftlichen Arbeitsvertrags jemals meistern, so wäre ich bereit, meine Dienste als Freelancer nochmal zur Verfügung zu stellen. 
Bitte stellen Sie mir keine Fragen und nehmen die oben erwähnten Punkte als konstruktive und ein wenig herablassende Kritik, danke.

Mit unfreundlichen Grüßen,
 

♬ ♫ ♩ ♪♩♬

It didn’t actually sound anything like this *resignation letter*!

This is just a tribute!

You gotta believe me,

And I wish you were there,

Just a matter of opinion.

(Tribute von Tenacious D)

Nun ja, hab ich tatsächlich solche Formulierungen benutzt? Nicht ganz. Aber der Ton kam wohl so hin. Dass mich ein Arbeitgeber derart provoziert hat, dass ich eine solch passiv-aggressive Schiene gefahren bin, sticht alle Mal als Highlight meiner beruflichen Laufbahn hervor und wird hiermit als solches gewürdigt. Amen.

Ich mache jetzt auch VOCALOID Songs auf YouTube

Gestern hatte ich endlich meinen ersten VOCALOID Song fertig gestellt und mir dann gleich mal einen YT Channel erstellt und das Ding hochgeballert!

Wens interessiert, ich hab VOCALOID 5 benutzt, nämlich die Stimme von Kaori und hab den bekannten russischen WW2 Song „Катюша / Katyusha“ gecovert.

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Kategorisiert als Sonstiges

Quantenphilosophischer Lifestyle

An alle, die sich vom Begriff der Quantenphysik oder Relativitätstheorie abschrecken lassen, würde ich bitten, für diesen Beitrag alle qualvollen Mathestunden aus der Schule hinter sich zu lassen und mit einem offenen Mindset an die Sache ranzugehen!

Ich bin mir nicht sicher, inwiefern der Begriff „Quantenphilosophie“ eindeutig definiert wurde, deshalb gehe ich hier einfach mal von meiner eigenen Idee aus und distanziere mich vorsichtshalber von anderen Konzepten, die bereits existieren.

Außerdem ist es wichtig sich im Kopf zu behalten, dass dieses Konzept eine Idee vorstellt, wie man theoretisch mit sehr unkonventionellen Perspektiven auf das eigene Dasein und/oder Leben rangehen könnte, wenn man die Quantentheorie als abstraktes Konzept betrachtet, losgelöst von den Präzessionen der Mathematik oder den physikalischen Grundgesetzen. Nichtsdestotrotz kann man eben aufgrund der besagten Präzessionen diese bereits existierenden wissenschaftlichen Theorien als grobes Konstrukt hernehmen, um sie dann, in einer flexibleren Form, auf angewandte Life-Skills zu projizieren.

1. Definitionen

Quantentheorie

Theorie über die mikrophysikalischen Erscheinungen, die das Auftreten von Quanten in diesem Bereich berücksichtigt[1].
In der Physik wird unter Quant (von lateinisch quantum ‚wie groß‘, ‚wie viel‘) ein Objekt verstanden, das durch einen Zustandswechsel in einem System mit diskreten Werten einer physikalischen Größe erzeugt wird[2].

Relativitätstheorie

(von A. Einstein begründete) Theorie, nach der Raum, Zeit und Masse vom Bewegungszustand eines Beobachters bzw. einer Beobachterin abhängig und deshalb relative (zwei) Größen sind[1].

Beobachter*in

Der Beobachter ist in der Physik derjenige, der ein Phänomen beobachtet. Es kann sich dabei um eine reale Person, um einen geeigneten Messapparat oder – in einem Gedankenexperiment – um eine gedachte Person handeln. Der Beobachter beschreibt das Phänomen in der Regel in seinem Ruhesystem. Ein Wechsel zu einem anderen Beobachter bedeutet daher im Allgemeinen auch den Wechsel zu einem anderen Bezugssystem und damit zu einer anderen Beschreibung desselben Phänomens[3].

Konsensrealität

Die lineare Zeit und Realität, wie wir sie kennen, welche im Konsens der Mehrheit als Wahrheit akzeptiert wird.

2. Maschaesque[4] Quantenphilosophie

Vorerst muss ich nochmal ausdrücklich erwähnen, dass es sich hier nicht um ein mathematisches Modell handelt, auch wenns davon inspiriert ist und soll nicht danach gewertet werden! Das ist lediglich ein Gedankenspiel, das meiner Langeweile entsprang, so wie eigentlich alles auf diesem Blog und leider bin ich keine qualifizierte Mathematikerin oder Physikerin, sondern nur eine Studentin mit zu viel Chaos im Kopf und Spaß an konzeptionellen Modellen.

Also, reduziert auf das, was relevant sein wird für den folgenden Inhalt, würde ich das Konzept des „quantenphilosophischen Lifestyles“ folgendermaßen zusammenfassen:

Ersetze man alltägliche Annahmen oder Vorurteile mit Wahrscheinlichkeiten, wobei jede Wahrscheinlichkeit, wie gering sie auch sein mag, als real akzeptiert wird (Real bedeutet, dass es im Quantenraum eine Wahrscheinlichkeit > 0 besitzt und somit nicht ausgeschlossen werden kann), entsteht im Umgang mit diversen Gegebenheiten des Lebens statt einer linearen „Meinung“, welche die Eigenschaften „richtig“ und „falsch“ trägt, ein Netz der Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Seins und Nicht-Seins.
Existenz wird zu Exystenz!
Man selbst wird simultan zum Beobachter UND Beobachteten, was bedeutet, dass nur das, was der Beobachter beobachtet, materialisiert und somit zu einer Wahrheit der Konsensrealität werden kann. Alles, was nicht beobachtet wurde, bleibt im Quantenzustand. Als gleichzeitig Beobachter und Beobachteter hat man die Kontrolle darüber, welche Materialisierungen stattfinden sollen.

3. Projektion auf das Real Life

Was soll das nun in einem angewandtem Szenario aussehen? Nun, dafür gibt es sehr viele Varianten und die Idee hinter diesem Konzept ist schließlich, dass das Konzept sich durchaus flexibel an alles mögliche anpassen kann, aber um Dinge ein bisschen mehr zu verdeutlichen, versuche ich mal ein Paar generalisierte Gedankenexperimente aufzuzeichnen, wie so eine Umsetzung von „Quantenphilosophischem Lifestyle“ möglicherweise aussehen könnte.

Lebenserfahrung(en), aus denen man lernt

Dass der Mensch anhand seiner Lebenserfahrung lernt ist ja erstmal soweit bekannt. Doch was zählt überhaupt als „Lebenserfahrung“? Nur dass, was man tatsächlich erlebt hat? Zählen auch Träume oder Gedanken?

Nun, ich stelle mal die Hypothese auf, dass es am Individuum liegt, für sich selbst zu definieren, was man seiner Lebenserfahrung anrechnen möchte. Daraus könnte man schließen, dass alles, was sich im Bewusstsein manifestieren kann, sogleich zum Teil der Lebenserfahrung wird. Jedes „Was-Wäre-Wenn“-Szenario, jeder Traum, der im Gedächtnis geblieben ist, jede Idee, die uns durch den Kopf schließt, usw.. Warum sollten diese Dinge denn auch nicht genauso miteinbezogen werden, wenn es ja unser Ziel ist, das Maximum an Lebenserfahrung aus uns rauszuholen? Zu jedem Ereignis, was wir „tatsächlich erlebt“ haben (also das, was sich in der Konsensrealität manifestiert hat), gibt es ein n-faches, wie wir es „nicht tatsächlich erlebt“ (also der Rest, der im Quantenzustand geblieben ist) haben, doch warum sollte uns das aufhalten, daraus nichtsdestotrotz unsere Schlussfolgerungen zu ziehen?

Z.B. Gibt es zu der eigenen Perspektive immer die Perspektive des Gegenübers, die des Zuschauers, die des imaginären Erzählers, etc., diese sind mit etwas Menschenkenntnis oft sehr einfach herauszufinden.

Neue Leute Kennenlernen

Wir alle haben schon mal gehört, dass jeder Mensch seine eigene Geschichte hat, mit komplexen Beziehungen, Gefühlen, Erinnerungen und Zukunftsplänen. Doch trotz dieses Wissens ist es die gängige Art des Menschen, sich seinen ersten Eindruck durch den Vorurteils-Filter zu machen. Basierend auf oberflächlichen Beobachtungen, wie die äußere Erscheinung oder dem Ort, an dem wir die neue Person kennengelernt haben.

Dieser Ansatz ist nicht unbedingt von Grund auf falsch, in bestimmten Settings hat er durchaus seine Berechtigung, z.B. im beruflichen Umfeld, wo das Verallgemeinern oft unumgänglich ist. Im privaten Kontext jedoch schafft diese Denkweise irgendwie oft eine Art Distanz zwischen den Leuten und resultiert immer wieder mal in verletzten Gefühlen und Missverständnissen.

Hier mal ein Beispiel aus meinem Leben: Da ich akzentfrei Deutsch spreche, nehmen fremde Leute immer an, ich sei Muttersprachler und sind jedes Mal aufs Neue überrascht, wenn ich erzähle, dass ich Migrations Hintergrund habe und Deutsch meine zweite Sprache ist. Isoliert betrachtet ist das zwar kein großes Ding und in den meisten Fällen ist das einfach eine lustige Anekdote beim Kennenlernen, jedoch hatte ich durchaus schon des öfteren das „Vergnügen“ gehabt, mir von Vornherein unterstellen zu lassen, ich hätte nicht das Recht, bei Themen wie Migration, Sprachbarriere, Rassismus, Diskriminierung, usw. mitzureden, aufgrund meiner angeblichen „Herkunftsprivilegien“, oder wie auch immer, da diesen Leuten erst gar nicht in den Sinn kam, mich zuerst zu fragen, da sie in ihrer Vorstellung diese Fakten bereits mit Vorurteilen gefüllt hatten. Was ein interessanter Dialog hätte werden können, blieb bei einer unangenehmen Begegnung.

Klar ist es meisten schneller und einfacher, vom angeblich Offensichtlichen auszugehen, wenn man Fremden zum ersten Mal gegenüber steht, doch wenn man stattdessen erstmal alle Wahrscheinlichkeiten in Betracht zieht und alles offen lässt, bis man was Konkretes vom Anderen bestätigt bekommt, hat man am Ende erstens ein viel akkurateres Bild und zweitens einen intimeren Einblick in die Persönlichkeit des Anderen bekommen.


[1]1 2 Definitionen von Oxford Languages
[2] Definition eines Quants
[3]Definition des Beobachters in der Physik
[4]Maschaesque = von Mascha (also von mir)

Kleiner Rant

Ein kleiner Rant für zwischendurch: Aufgrund einer kleinen Auseinandersetzung, in der ich mich momentan befinde, ist mir aufgefallen, dass ich einfach richtig gefickt bin, wenn ich in eine Diskussion reingezogen werde.

Wenn ich rational reagiere, wird mir vorgeworfen, ich sei offensiv und würde „immer weiter diskutieren“ und sei angreifend, reagiere ich jedoch emotional, wird gesagt, „so könne man mit mir eh nicht reden“, also habe ich schon verloren, wenn ich nicht jedem Einzelnen bereit bin, brav in den Arsch zu kriechen und immer schön höflich und zuvorkommend zu sein.

Selbst wenn meine Gefühle absolut nichts mit der Person zu tun haben, der Fakt, dass ich es gewagt habe, in deren Anwesenheit, oh Gott bewahre, nicht 100%ig auf sie einzugehen oder, Jesus Christus im Himmel, NEGATIVE GEFÜHLE GEZEIGT HABE….ja, dann ist es wohl meine instabile Psyche, die den ganzen „Konflikt“ verursacht hat lol

Ich geb’s auf ey…

About feeling guilty

Today I’ve been thinking about feeling guilty being alive. Ever had that? I surely had…but why?

As I was researching my own neurodiversity and reflecting on my behaviors, which caused me so much conflict in the past, mostly because the way I express my thoughts and feelings often comes across as rude, „robotic“, offensive, etc. to other people, I found myself feeling a lot of guilt towards my loved ones, since my way of communicating caused a lot of arguments in the past and present. These days I’m aware of that, though. This led me to spiral down the self-guilt-trip about forcing myself into other peoples lives and make them experience these stupid kind of conflicts over and over again, which I unintentionally inflicted and in general just about being alive.

Yes, this is certainly some irrational, self-pity, „poor-me-mimimi“ kind of behavior, and not my actual conclusion, so excuse my whining…

Energie fließt in einer Schleife, die sich in der Mitte krümmt. Sie fließt, was heißt, sie ist in Bewegung. Wo Bewegung ist, entsteht ein Fluss. Fluss ist Leben.

IO LIBIDO

Io Libido! Aaayyy!

Spare me your phony
Vanilla sex testimony


Obviously, since it’s clearly society’s accountability 
To intervene in promiscuous teens sexuality
Leading to increase in abnormativity
Seems to appear as the reason, your libido seemingly ceases
To minus degrees


Simultaneously, during a fifteen or sixteen years period
People just couldn’t achieve even nearly
A reasonable speed in deliberate feedings of fear
Or insanity, yet you are here
Yet you are here

Yet you’re feeling, indeed
Simply out of the need
To believe in an reason
With deviant meanings
You see the hypocrisy?
It’s not that deep
Since you’re being unreasonable
Secretly breeding your brain in your wiener
And seeking intimacy facing a screen


By the prime time your seed
Will become obsolete

Abrakadabra?

Ich bin gerade dabei, ein Experiment zu starten, bei dem ich die berühmte Formel Abrahadabra (Ja, mit H) umstrukturiere.

Dabei habe ich verschiedene Schreibweisen für das Wort in Hiragana (Japanisches Silbenalphabet) ausprobiert, bis ich eine Schreibweise hatte, die Sinn gemacht hat. Außerdem hat mir DeepL bei der richtigen Schreibweise den Satz übersetzt mit „Das war’s! Das ist es!“ (Siehe Bild).

Das ist der Satz in Hiragana:

ぁあばらっはだば

a A BA RA KHA DA BA

Stellt sich heraus, ich habe ein Easter Egg gefunden!

Notiz:

Später den Fließtext als Audiofrequenz in Garage Band abspielen!

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